Frühjahrsprogramm 2016

° Aus einer Anekdote der Skandalpresse erschafft Yves Petry mit In Paradisum einen tiefgründigen Roman, der das Bizarre und Schreckliche einer Tötung auf Wunsch erklärbar macht (aus dem Niederländischen von Gregor Seferens) ° Tief verborgen liegen die Abgründe einer scheinbaren Geborgenheit in Bjarte Breiteigs erstem Roman Meine fünf Jahre als Vater (aus dem Norwegischen von Bernhard Strobel) ° Sprachlich prägnant und ungerührt erzählt Markus Mittmansgruber in seinem Debütroman Verwüstung der Zellen eine existenzielle Verfallsgeschichte und zeigt Brüche und Verödungen unserer Gesellschaft auf ° Hinter dem Gesetz kann man stehen oder nicht. In dem gleichnamigen Band (hrsg. von Nadine Kegele und Manfred Müller) äußern sich zwölf junge österreichische AutorInnen zu Kafka, Recht und Ordnung ° Poppig und farbenfrisch adaptiert Leopold Maurer William Shakespeares wohl originellstes Drama Der Sturm (in der Burgtheaterfassung von Claus Peymann und Vera Sturm) und verleiht Prospero, Ariel und Caliban neuen Glanz ° Was könnte man nicht alles machen, auf dem Mond! Deswegen will der kleine Alex in Christoph Szalays und Lisa Maria Wagners bezauberndem Bilderbuch Alex und der Mond auch unbedingt dahin ° Wie wichtig und schön es ist, anders zu sein, erzählen Judith Hurra und Richard Klippfeld in ihrem mit dem  Romulus Candea Preis 2015 ausgezeichneten Bilderbuch Anders, und nicht so – ein bunter Denkanstoß, der Kindern einiges zutraut ° Und in vague operations stellen Kristina Schinegger und Stefan Rutzinger räumliche Strategien zum Thema des Formlosen vor …

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