Der Schrecken der Träume besteht aus ihrer Wirklichkeit.
Weinberger schafft im Wechselspiel zwischen Poesie und Groteske, begleitet von kellnernden Fröschen, verbrauchten Geräuschen und zerplatzenden Rehen, eine beunruhigende Vorstellung einer Welt, die am Ende keine geringere als die unsere ist.
- - -
"Sein Buch Das kleine Tao der Tiere ist grotesk und hoch amüsant. [...] Weinberger spielt mit den Vorstellungen, die Worte in uns hineinstempeln. Hat man sich erst auf Weinbergers Welt eingelassen, wird man mit einem Gefühl belohnt, das einen nicken lässt: stumme Jubelschreie der Erkenntnis." Zeit.de
"Wer von jener Gegenwartsliteratur, die das Erzählen wiederentdeckt hat, gelangweilt ist, dem sei Johannes Weinberger dringend ans Herz gelegt: Erfrischend wie ein Mundvoll Hornissen!" (Die Furche)
"Weinberger ist in seiner eigenen Phänomenologie ein altmodischer Schriftsteller, der Wesen und Wirklichkeiten hinter dem Bewusstsein ergründet, verzerrt und wieder entrückt, statt den Popanz vor der immer schön prekären Popkultur-AG-Tür zu überhöhen." (poetenladen.de)