Mit der veränderten Art und Weise – und zu jeder Jahreszeit – zu reisen, gehen viele neue Phänomene im Bereich der Freizetkultur einher. So haben sich in den letzten Jahren höchst unterschiedliche Hoteltypologien entwickelt, die ebenso vielfältige Zielgruppen von Touristen ansprechen. Die Konzepte reichen von radikalen ökologischen Zurück-zur-Natur-Systemen bis zu spektakulären urbanen Branding-Architekturen, luxuriösen Wellness-Tempeln oder abenteuerlichen Eishotels mit arktischen Temperaturen. Es ist wohl kein Zufall, dass gerade in einem Zeitalter der Globalisierung versucht wird, lokale Besonderheiten hervorzuheben.
Die hier gezeigten Projekte aus Schweden und Österreich zeigen die architektonischen Konsequenzen der neuen Diversität des Denkens über Freizeit- und Tourismuskultur auf, die nicht zuletzt durch wesentliche marktwirtschaftliche Interessen gelenkt wird.


