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Fahrkarten, Post, Gekritzel vom Tag: Es sind die kleinen Dinge, die Sylvia Geist aufs Papier wuchtet und die zum Abbild der großen, ganz allgemeinen Erfahrungen werden: vom Erleben der eigenen Schwere erzählt sie da, von der Hitze vor dem Wetter und dem, was ist, während „alles später oder woanders“ passiert.
Surveillance, Gewaltdarstellung, Rebrutalisierung. Eine Dystopie oder ein Paralleluniversum unserer gegenwärtigen europäisch-„westlichen“ Gesellschaft. Ein polarisierendes Konzentrat gesellschaftlicher Extreme.
"In diesem famosen Bildtextbuch für Kinder geht es um den Mut, man selbst zu sein." (wood.stock)
Was mit einer scheinbar so konkreten Aufgabe wie dem Ziehen einer Demarkationslinie beginnt, mündet für die beiden Helden in Leopold Maurers Miller & Pynchon bald in den Widerspruch zwischen streng mathematischer Ordnung und tatsächlich herrschendem Chaos, in den Zwiespalt von allgemeiner Wissen- und eigener Leidenschaft.
Alles ist unheimlich leicht: Drei junge Männer. Drei Lebensgeschichten. Eine Reise um die Welt. Pop Life erzählt in atemberaubenden Wirbeln und voller Empathie für seine Figuren.
Was wiegt der Verlust, wie beziffert man ihn, den einzelnen wie den absoluten? Was bleibt, wenn erst der Mensch, dann Wasser und Wüste die Erde entvölkern? Wer übernimmt die Dokumentation des Untergangs, wer erfindet eine dafür adäquate Sprache und wer schaltet am Ende den Fernseher ab?