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Ballhausen, Hilber, Zwiefelhofer (Hrsg.), Zeichensetzung . Zeilensprünge. Junge Literatur in Österreich
Sieht man sich den Untertitel „Junge Literatur in Österreich“ an, macht dieser vielleicht im ersten Moment stutzig. Was ist denn die so genannte junge Literatur?
Spricht sie mit einer unverkennbaren Stimme? Geht sie einen bestimmten Weg? Welches Verhältnis hat sie zur „älteren“, ja zur vielleicht sogar „alten“ Literatur dieses Landes? Wo reflektiert sie ihre Möglichkeiten, lotet ihre Potentiale aus, unter welchen Umständen droht sie den Mechanismen des Betriebes zu erliegen?
Fragen wie diese waren es, die das Herausgeberteam dazu gebracht haben, eine Reihe von Veranstaltungen zur jungen Literatur in Österreich zu organisieren, die vorgestellten Texte zu sammeln – und dabei auch ganz bewusst diese Bezeichnung zu wählen. Die Auswahl der Autorinnen und Autoren macht den Anspruch deutlich, abseits eines uneinlösbaren Vollständigkeitsgedankens den Facettenreichtum und die Vielstimmigkeit der neuesten heimischen Literatur darzustellen.
Das meint, dass hier keine Leitästhetik beschworen werden soll, es wird Überschneidungen, aber gewiss keine Vereinheitlichung geben. Vielmehr soll die Leserschaft die Möglichkeit haben, unterschiedlichste Positionen kennen zu lernen. Zeichensetzung . Zeilensprünge versteht sich als Querschnitt durch die Möglichkeiten, Literatur heute zu denken und zu schreiben.
Mit Texten von: Thomas Ballhausen, Ann Cotten, Paul Divjak, Milena Michiko Flašar, Andrea Grill, Händl Klaus, Regina Hilber, Anna Kim, Robert Kleindienst, Peter Landerl, Hanno Millesi, Judith Pfeifer, Sophie Reyer, Bernadette Schiefer, Lisa Spalt, Gerhild Steinbuch, Bernhard Strobel, Cornelia Travnicek
br., 21.0*14.8 cm, ca. 176 Seiten ISBN 978-3-902373-48-9 € 17.50[D], € 18.00[A], sfr 32.40
Preis: 18,00 EUR
Stückzahl:
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